Rechtsanwaltskanzlei Handan Kes

Ihre Rechtsanwältin im Bank- und Kapitalmarktrecht

sharewood switzerland AG, vertrag, rücktritt, waldfonds,

ShareWood Switzerland AG- Totalverlust der grünen Anlage

Die ShareWood Switzerland AG verkauft seit vielen Jahren Bäume wie Teak-, Eukalyptus- und Balsa-Bäume auf Plantagen in Brasilien. Anleger haben mit gutem Gewissen und einem Beitrag zur Umwelt insgesamt rund 12 Millionen Franken investiert. Die Anleger stammen größtenteils aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein.


Problem: Sharewood hat sich bei den schnell wachsenden Balsabäumen verspekuliert und keine Abnehmer gefunden. Somit verlieren hunderte Anleger insgesamt zwölf Millionen Franken.

Sharewood-Chef Peter Möckli hatte ihnen bis vor kurzem eine Jahresrendite von sechs bis zwölf Prozent in Aussicht gestellt. Nun bekommen sie nicht einmal ihr Geld zurück.

Besorgten Anleger, die sich bereits an Sharewood gewandt haben, wird ein außergerichtlicher Vergleich angeboten.


Doch Vorsicht: Hiervon wird dringend abgeraten.


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte dem Unternehmen bereits verboten, in Deutschland für Teak-, Eukalyptus- und Balsa-Bäume zu werben.


Erstes Urteil gegen die Sharewood AG bereits vorhanden!


Es gibt bereits ein erfolgreiches Urteil des Landgerichts Frankfurt, welche einem Anleger die komplette Rückabwicklung der Anlage nebst Zinsen zugesprochen hat.


Da die Verträge eine lange Laufzeit haben, ist derzeit nicht sicher, wie sich die anderen Bäume entwickeln werden. So können die Teak-Prognosen genauso daneben liegen wie die bisherige Balsa-Prognosen. Denn tatsächlich hat sich Sharewood auch beim Teakholzgeschäft verspekuliert: Immer mehr Kunden beklagen sich, sie hätten bisher gar keine Rendite oder nur ein paar hundert Franken erhalten.


Lassen Sie ihren Vertrag prüfen!


Denn die Verträge der verschiedenen Bäume enthalten meist dieselben Klauseln. Das bereits erfolgreich geführte Klageverfahren kann ein Präzedenzfall sein. Sie sollten die schnellstmögliche Rückabwicklung ihres Vertrags anstreben, bevor das Unternehmen Insolvenz anmeldet. Denn wenn viele Anleger jetzt die Rückabwicklung fordern, kann dies zu erheblichen Liquiditätsproblemen bei dem Unternehmen führen.


Wie bezahle ich ein Klageverfahren?


Die Kosten eines Rechtsstreits sind nicht unerheblich. Allein in erster Instanz können bei einem Streitwert in Höhe von 100.000,00 Euro rund 10.000,00 Euro an Gerichts- und Anwaltskosten anfallen.


Wer eine Klage aus Kostengründen scheut, sollte an einen Prozesskostenfinanzierer denken. Die Rechtsanwaltskanzlei Handan Kes wird Ihnen bei der Suche behilflich sein. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt in der Regel alle Gerichtskosten und Rechtsanwaltskosten und erhält nur im Erfolgsfalle eine Erfolgsprovision von rund 25% (die Höhe kann bei den verschiedenen Anbietern schwanken).


Die meisten Rechtschutzversicherungen haben Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen in ihren ARB ausgeschlossen. Je älter ihr Vertrag ist desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Ausschluss nicht vorhanden ist.


Sprechen Sie uns unverbindlich an!

Nehmen sie unverbindlich Kontakt auf